über mich

Das erste Mal eine Nadel in der Hand gehalten habe ich wohl zu Beginn meiner Grundschulzeit und zwar in Omas Nähstube. Ich durfte ihr bei kleineren Näharbeiten, wie beim Knöpfeannähen und Hosenumsäumen helfen. Sie arbeitete damals noch mit einer mechanischen Nähmaschine, die absolut faszinierend für mich war und was die Omi damit alles nähen konnte erst recht.

Seit dieser Zeit ist zwar schon das ein oder andere Jährchen ins Land gezogen, aber die Liebe zur Näherei steckte all die Jahre tief in mir. Bis ich mich endlich dazu entschlossen habe, richtig mit dem Handwerk anzufangen. Das war, als wir vor einigen Jahren unseren Fernseher verschenkt haben. Etwas Sinnvolles sollte her, was nicht nur mir, sondern auch meinen Mitmenschen Freude bereiten könnte. So wurde morsebakke ins Leben gerufen. …ach ja, zwischendurch gab es noch eine kleine Reise nach Stockholm, die bei der Namensfindung eine zentrale Rolle spielte, wie es sich später herausstellen sollte.

Die Idee hinter dem Projekt ist – soweit es geht – alte Stoffe zu verwenden, diese mit neuen zu kombinieren und niemals mehr als zehn Produkte aus dem gleichen Material zu nähen. Weil aller Anfang schwer ist, gibt es erstmal Taschen in jeglicher Form. Dass die Designs auch alle von mir stammen, versteht sich natürlich von selbst. Und weil mich ständig Musik während des Entstehungsprozesses begleitet, gebe ich auf Wunsch den Soundtrack der jeweiligen Tasche zum gekauften Artikel dazu. Treu zur Seite steht mir mr. morsebakke in seiner Eigenschaft als “Perlerich”. Er ist der kreative Mastermind hinter dem Perlenquatsch.

Nach etlichen zerstochenen Fingern und zerbügelten Perlen fühlen wir uns nun soweit, die Früchte unserer Arbeit in die Öffentlichkeit tragen zu dürfen. Seht selbst…